| Staatsexamen Jura Foren-Übersicht » Studium - Referendariat - Beruf » Schriftl. Verbesserungsversuch während des Referendariats |
|
Seite 1 von 1 |
|
| Autor |
Nachricht |
| sartorious P. |
Verfasst am: 23.03.2008, 13:25 |
|
|
Unaone

Anmeldedatum: 23.03.2008
Beiträge: 1
|
Hallo zusammen,
bin neu hier und hab schon das erste Problem
Bin 28 und hab mein erstes Examen in Bayern (knapp) bestanden und nun einen Ref.-Platz in Landshut zum 01.04. in Aussicht.
Allerdings möchte ich noch meinen Verbesserungsversuch für das erste Examen im September wahrnehmen und mich noch erheblich verbessern (VB).
Nun meine Fragen an Euch:
Wie ist denn die Arbeitsbelastung generell in der Zivilstation bzw. wann habt Ihr wirklich so richtig angefangen Euch für´s Zweite vorzubereiten? Man hört immer wieder, dass das erste halbe Jahr nicht so stressig sein soll...Ist es also möglich in dieser Zeit den Fokus nochmal auf´s Erste zu legen - nutzt man vielleicht sogar Synergieeffekte? Oder würde ich nach dieser Zeit "draufzahlen", weil ich nur noch damit beschäftigt werde Liegengelassenes aufzuholen.
Die Meinungen meiner Kollegen gehen bei diesem Thema ziemlich weit auseinander.
Dazu muss ich sagen, dass mein AG-Plan im Vergleich zu anderen bayerischen AG´s ziemlich entspannt ist (1Mal/Woche), ebenso wie die dortigen Richter. Die Ausbildung wird generell als sehr gut betrachtet.
Nur deshalb denke ich überhaupt an die "Doppelbelastung"!
Hab ein bisschen Angst dass mir bei einer isolierten Vorbereitung auf´s Erste und dann nochmal 18 Monate auf´s Zweite irgendwann die Luft ausgeht, zumal ich privat ziemlich harte zwei letzte Jahre hatte. Vielleicht sollte ich es im nächsten halben Jahr etwas ruhiger angehen lassen.
Jedoch bin ich wie gesagt auch schon 28, und irgendwann sollte man vielleicht auch mal fertig werden.
Sehr gewichtig sind auch finanzielle Aspekte, da ich mich selbst finanziere. Müsste ohne das Referendariat in jedem Fall auch arbeiten...
Auf der anderen Seite hab ich die Befürchtung, dass bei einer solchen Vorgehensweise beide Examina mehr oder weniger auf der Strecke bleiben...
Die Alternative wäre eben erst im Oktober oder danach mit dem Ref. zu beginnen und dann eventuell auch in ein anderes Bundesland zu wechseln (NRW wollte ich schon immer hin) und einfach mein Limit für´s Erste ohne Zusatzbelastung zu testen.
Auch wenn für Euch diese Gedanken vielleicht abwegig oder schwer nachvollziehbar sind...ich quäle mich nun doch schon lange mit dem ewigen Hin- und Her (wie ihr wahrscheinlich merkt) und will endlich mal nen Punkt machen.
Ich wäre Euch sehr dankbar, wenn Ihr Euch kurz Zeit nehmen würdet mir mitzuteilen, was Ihr davon haltet...Bin für jeden Ratschlag dankbar.
Einstweilen Euch allen ein frohes Osterfest! |
|
|
| Nach oben |
|
| Marcus |
Verfasst am: 25.03.2008, 22:52 |
|
|
Site Admin
Anmeldedatum: 06.03.2006
Beiträge: 235
|
Hallo sartorious P.,
die Arbeitsbelastung in der Zivilstation ist untschiedlich, kommt sehr auf Deinen Ausbilder an. Bei mir war es OK, da ich nur einmal die Woche eine Akte bearbeiten muste, was einen NAchmittag gedauert hat. Die BEsprechung der Akte dauerte ebenfalls nur 1-2 Stunden. Es gibt natürlich auch Schleifer.
Andererseite ist klar zu sagen, dass die Anforderungen im Zweiten sehr unterschätzt werden. Das zweite Examen hat wenig mit dem Ersten gemein und man sollte frü anfangen sich umzustellen. Und diese Umstellung funktioniert halt nur mit Übung. Die Theorien aus dem Ersten kannst Du geschmeidig vergessen, interessiert kaum
28 Jahre ist kein Alter! Die Alternative hört sich gut an, allerdings ohne Bundeslandwechsel! Bist Du irgendwie sprunghaft (das wurde mir im Mündlichen vorgeworfen, "Herr Kandidat, durchschnittliche Leistung, sehr sprunghaft, sehr sprunghaft...)
Grüße
Marcus |
|
|
| Nach oben |
|
| Steppen |
Verfasst am: 01.04.2008, 18:36 |
|
|
Unaone

Anmeldedatum: 01.04.2008
Beiträge: 2
|
@sartorious P.
Wie hast Du Dich entschieden? |
|
|
| Nach oben |
|
|