| Staatsexamen Jura Foren-Übersicht » Studium - Referendariat - Beruf » 1. Semester vorbei, unzufrieden...soll ich es sein lassen? |
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| Akay2011 |
Verfasst am: 31.03.2011, 09:52 |
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Unaone

Anmeldedatum: 30.03.2011
Beiträge: 1
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Hallo zusammen,
bin zufällig auf dieses Forum gestoßen und würde mein "Problem" gerne auch mal schildern...
Ich hab jetzt das erste Semester hinter mir und hab von drei Klausuren zwei bestanden mit jeweils 4 P. Ich muss zugeben, ich habe nicht von Anfang an alles nachgearbeitet und erst knapp 2 Monate vorher angefangen für die Klausuren zu lernen.
Nachdem ich meine Ergebnisse jetzt bekommen habe, frage ich mich, ob ich das Studium überhaupt schaffen kann. Wenn ich mir die anderen Ergebnisse ansehe, vor allem die im zweistelligen Bereich, zweifel ich sehr stark an mir Ich habe mir für kommendes Semester vorgenommen mein Bestes zu geben, doch habe Angst dass das auch nur für 4 Punkte reicht und meine Leistung nicht für bessere Noten reicht
Hat jemand von euch die Erfahrung gemacht und trotz schlechter Ergebnisse im ersten Semester weiter zu machen? Ich weiß einfach nicht, ob ich das Studium deshalb schon abbrechen sollte oder mich auch mit schlechten Punkten durchkämpfen soll?
Ich freu mich über jede Antwort! |
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| derjim |
Verfasst am: 07.04.2011, 04:13 |
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Kartefour

Anmeldedatum: 31.08.2006
Beiträge: 80
Wohnort: Bär-lin
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hallo akay,
naja, ist nicht wirklich eine glanzleistung. auf der anderen seite ist es erst das 1. semester. es gibt genug leute die dann auch mit 4 p durchs examen kommen. verbesserungsmoeglichkeiten sind immer noch drin.
was mich viel eher besorgt ist die tatsache, dass du jetzt schon starke zweifel hast. wie willst du dann das hauptstudium und die examensvorbereitungszeit ueberleben? der druck wird hier naemlich um ein vielfaches hoeher sein!
es geht also nicht darum ob du es schaffen kannst- das ist noch drin. die frage, bist du gierig genug auf jura, wenn du jetzt schon zweifel hast? da haette ich bedenken.
gruss derjim |
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| Klumpenklopper |
Verfasst am: 17.04.2011, 11:17 |
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Unaone

Anmeldedatum: 13.04.2011
Beiträge: 2
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Moin,
ich verweise auf meinen Beitrag "Mein Fazit 22 Jahre nach dem Durchfallen unter der Rubrik "Durchgefallen-was nun?"
Ich wollte damit Leute wie Dich ansprechen, die im Grunde genommen die ganze BGH-gegen-Paland-Sch. spätestens seit dem 3 Semester ankotzt und das Studium als mega-tröge empfinden. Wenn solche Leute weiterwurschteln, sind sie in höchstem Maße für eine finale Bruchlandung prädestiniert. Denk nicht, daß man durch Fleiß allein gute Ergebnisse erzielt. Das ganze ist ein Willkürsystem. Dabei muß man allerdings einräumen, dass es auch hier einen kleinen Prozentsatz im einstelligen Bereich von Studenten gibt, die wirkliche Durchläufer sind und die konstant zweistellige Klausurergnisse erzielen. Die scheinen eine hohe Affinität zur Materie zu besitzen. Aber vergleiche Dich um Gottes Willen nicht mit denen. Hier scheint wohl eine genetisch Disposition zur Juristerei zu bestehen, die man entweder hat oder nicht hat. Guck Dir die Berichte hier an, wie absolut fertig die Leute seelisch, physisch mit gebrochenem Ego sind.
Willst Du dieses Risko eingehen? Guck Dich mal um, was es sonst noch für wirklich interessante Studiemgänge gibt.
Mach Dich nicht fertig- im Zweifel immer den Krempel hinschmeissen!
Schönen Gruß |
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